Formel 1-Partnerschaft mit Mercedes-AMG Petronas Motorsport - Pioneering Efficiency

Seit 2014 ist ebm-papst Partner von Mercedes-AMG Petronas Motorsport. Die beiden verbinden gemeinsame Werte und Herausforderungen – und ein klares Ziel: mit Innovationskraft und effizienten Lösungen zum dauerhaften Erfolg.

Es war 2013, als das Team bei den Ventilatorenspezialisten aus Mulfingen anfragte, ob sie eine effiziente Kühllösung für den renommierten Rennstall entwickeln könnten. Der Rest ist Geschichte: drei Konstrukteurs- und Fahrer-Weltmeistertitel in Folge und eine Dominanz in der Spitzenklasse des Motorsports.

Thomas Borst, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der ebm-papst Gruppe:
„Unser Engagement in der Formel 1 hat positive Effekte auf alle Bereiche unseres Unternehmens: Es spornt jeden Einzelnen an, noch besser zu werden – von der Entwicklungsabteilung bis in die Produktion. Es ist auch eine schöne Bestätigung für unser frühes Bekenntnis zur Energieeffizienz, das uns heute einen eindeutigen Vorsprung vor dem Wettbewerb sichert und unserem Partner wertvolles Know-how liefert. Das Wichtigste aber für unsere Kunden: Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Technikern von Mercedes-AMG Petronas Motorsport können beide Seiten viel voneinander lernen. Und davon profitiert letztlich jedes unserer Produkte – ob im Automotive-Bereich, in der Kälte- und Klimatechnik, dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Heiztechnik.“

Mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt.

© Daimler AG

Tatsächlich können Ventilatorentechnik und Formel 1 viel voneinander lernen. Weil es viele technische Schnittmengen gibt, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht erwartet. Im Grunde sind es die Kernkompetenzen von ebm-papst, die auch bei der Entwicklung eines Formel-1-Boliden die entscheidenden Zehntelsekunden bringen: eine ausgefeilte Aerodynamik, effiziente Motorentechnik, innovative Leichtbaukomponenten und viel Elektronik, die alles überwacht, analysiert und bei Bedarf steuernd eingreift. All das hat nochmals an Bedeutung gewonnen, seit 2014 mit Einführung der Hybrid-Technik und einer strengeren Reglementierung des Spritverbrauchs die Energieeffizienz der Rennwagen eine (sieg-)entscheidende Rolle bekommen hat.

Einige Beispiele dieser Gemeinsamkeiten …

Aerodynamik:
Je weniger Energie zur Überwindung von Wirbeln aufgewendet werden muss, desto schneller der Rennwagen – oder desto effizienter der Ventilator. Die Gesetze der Aerodynamik gelten für beide. Und doch hat jeder seine eigenen Lösungswege, von denen der andere lernen kann.

Motortechnik:
Seit 2014 dürfen die Turbomotoren in der Formel 1 nur noch eine begrenzte Spritmenge verbrauchen. Statt Vollgas zählt seitdem Effizienz. Auch bei Ventilatormotoren ist längst ein Wandel im Gange: von herkömmlicher AC- auf energiesparende EC-Technologie. ebm-papst hat als einer der Ersten auf die effiziente Technologie gesetzt und ist seinen Wettbewerbern deshalb deutlich voraus.

Werkstoffe:
Um aerodynamische Optimierungen überhaupt umsetzen zu können, benötigt man Materialien, die sich entsprechend formen lassen und dabei besonders leicht sind. Die Formel 1 setzt vor allem auf Karbon, während ebm-papst für seine HyBlade® Ventilatoren einen glasfaserverstärkten Kunststoff entwickelt hat, der auch noch besonders ressourcenschonend in der Herstellung ist.

Leichtbau:
Je leichter, desto effizienter. Was für jedes Auto auf der Straße zutrifft, gilt natürlich umso mehr für einen Formel-1-Boliden – und auch für einen Ventilator. Denn ein geringeres Gewicht reduziert die Belastung der Mechanik. Ein gutes Anwendungsbeispiel ist die Hohlprofilschaufel beim Radialventilator RadiPac.

Vernetzung:
Die Silberpfeile Rennwagen von Mercedes-AMG Petronas Motorsport übermitteln während jedes Rennens überall auf der Welt kontinuierlich Leistungsdaten über Transponder an die Teamingenieure und Kontrollzentren. Ähnlich funktionieren die BUS-Systeme von ebm-papst, über die Befehle und Statusmeldungen ausgetauscht werden und die Ventilatoren Industrie 4.0-fähig machen.

Pioniere der Effizienz.

© Daimler AG

Nur an den gleichen „Baustellen“ zu arbeiten, reicht aber noch lange nicht aus. Um so erfolgreich zu sein wie der dreifache Weltmeister, müssen alle Teampartner auch das gleiche Maß an Leidenschaft und Ehrgeiz mitbringen. Oder anders gesagt: Neben der Technik muss einfach auch die Chemie stimmen.

Das Mercedes-AMG Petronas Motorsport Team und den Ventilatorenhersteller ebm-papst vereint dabei etwas ganz Entscheidendes: nämlich der Wille, die technischen Möglichkeiten bis an ihre Grenzen und, wenn möglich, noch darüber hinaus auszureizen – um den Kunden oder das Team an die Spitze des Wettbewerbs zu bringen. Dafür braucht man Innovationskraft und Pioniergeist. Und natürlich ein gemeinsames Ziel: immer die effizienteste und damit erfolgreichste Lösung zu finden.

Für ebm-papst steht deshalb die Formel 1 Saison 2017 – und die Partnerschaft mit Mercedes-AMG Petronas Motorsport – unter dem Motto „Pioneering Efficiency“. Denn: Mit dem gemeinsamen Geist und dem gemeinsamen Ziel wird auch diese Saison wieder ein großer Erfolg.