Die Jungforscher aus der Region Heilbronn-Franken stehen in den Startlöchern: Vom 2. bis zum 4.März 2023 präsentieren sie nach zwei Jahren pandemiebedingter Online-Wettbewerbe wieder ihre Ideen beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Künzelsau. 

Für Besucher ist die Ausstellung am Freitag von 10 bis 13 Uhr und am Samstag von 10 bis 13:30 Uhr geöffnet. Außerdem werden Mitmachaktionen der Technik Initiative Campus Künzelsau (TICK) und des Science Center experimenta angeboten. Der Eintritt ist frei. 

128 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region Heilbronn-Franken haben insgesamt 63 Projekte zur 58. Runde von Deutschlands bekanntestem Wettbewerb für Nachwuchsforscher eingereicht und präsentieren ihre Erfindungen vor Ort. 

Hier nun eine Auswahl an Projekten, an denen die Nachwuchsforscher getüftelt haben: 

Region Main-Tauber:

  • Fabian Geiger (13), Marek Weber (13) und Jannik Möhler (13) vom Lernhaus Ahorn haben zum Wettbewerb „Schüler experimentieren“ ihre ferngesteuerte Steckdosenleiste eingereicht. Damit möchten sie unnötigem Stromverbrauch einfach und bequem entgegenwirken.
  • Effizient und nachhaltig bauen – mit Pilzen! Samuel Ebert (14) und Raphaela Berberich (14) vom Lernhaus Ahorn möchten mithilfe eines Stützgerüstes das Bauen von Häusern aus Pilzgeflecht ermöglichen. 

Region Heilbronn:

  • Die Sommer werden durch den Klimawandel immer heißer und länger. Das ist auch Alina Hettler (18) von der Christiane-Herzog-Schule aufgefallen. Sie möchte erforschen, ob ein Salycit-Dünger Pflanzen resistenter gegen Trockenstress machen kann.
  • Abigail Hopkins (17) vom Christiane-Herzog-Gymnasium in Heilbronn möchte eine Alternative zu chlorhaltigem Schimmelentferner finden und erforscht daher die fungizide Wirkung von Ginkgo-Blättern. 
  • Niklas Thal (18), Dominik Erb (19) und Lars Riedlinger (18) von der Wilhelm-Maybach-Schule in Heilbronn möchten die Nutzungszeit einer Drohne mithilfe eines automatischen Positionierungs- und Akkuaustauschgeräts verlängern. 

Region Hohenlohe:

  • Lukas Zeihsel (21), Marvin Schmauder (20) und Jacob Herdtweck (20) von ebm‑papst Mulfingen haben ein Besenreinigungsgerät erfunden. Das Reinigen der Besen wird durch einen Kraftantrieb erleichtert und der Schmutz in eine Auffangwanne abgeführt.
  • Leon Ziegler (10) von der Max-Eyth-Schule Bieringen hat einen Roboter-Greifarm konstruiert. Die Teile dafür hat er selbst entworfen und im 3D-Drucker gedruckt. Mithilfe einer Bluetooth-Steuerung soll sich der Greifarm per Handy steuern lassen. 
  • Felix Kokoska (18), Mark Schwarz (19) und Rico Hofmann von der Gewerblichen Schule Künzelsau möchten das Raumklima in Klassenräumen verbessern. Zu diesem Zweck haben sie Pflanzregale mit großblättrigen Pflanzen aufgestellt und verschiedene Klimadaten erhoben. Diese haben sie mit den Daten eines unbegrünten Klassenzimmers verglichen. 

Region Mittelfranken:

  • Emilie Schmiedeke (14) von der Christian-von-Bomhard-Schule in Uffenheim möchte einen Süßigkeitenautomat erfinden, mit dem der Süßigkeitenkonsum von Kindern kontrolliert werden kann. Mithilfe einer personalisierten Barcode-Karte kann ein Elternteil festlegen, ob ein bestimmtes Kind sich eine Süßigkeit abholen darf. Die Ausgabe der Süßigkeiten erfolgt ebenfalls mit personalisierten Karten.

Region Schwäbisch Hall:

  • Denise Wegert (19), Ronja Zimmermann (19) und Julia Reiff (18) möchten mithilfe der experimenta Heilbronn und des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall herausfinden, ob man Schimmelsporen mit PCR-Analysen nachweisen kann. 
  • Marlene Schneider (11) vom Erasmus-Wiedmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall hat eine Lern-App programmiert, mit denen ihre Mitschüler:innen Spaß beim Lernen haben. 
  • Niklas Heiner (12) vom Gymnasium bei St. Michael erforscht die Dämmfähigkeit verschiedener natürlicher Dämmstoffe. 
  • Fine Eisenbeiß (17) und Mia Kreuziger (16) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Crailsheim möchten das Fahrradfahren sicherer machen: Dafür möchten sie eine Signalanlage programmieren, die aus Lichtschranken und einer Warnleuchte besteht. Sie soll beim Herannahen eines Fahrradfahrers an einer gefährlichen Kreuzung auslösen und so Unfälle verhindern. 

Region Stuttgart:

  • Lea Cara Lörcher (15) vom Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt beschäftigt sich mit der Frage, wie man aus Zucker Strom herstellen kann. 
  • Nils Kuder (15), Kiran Bayer (14) und Marvin Kühner (15) vom Hohenstaufen-Gymnasium in Bad Wimpfen möchten ihren Müll zukünftig mithilfe einer Künstlichen Intelligenz trennen. Dafür haben sie sowohl an einer eine Klassifizierung auf visueller Basis als auch an einer mechanischen Maschine zum Transport des Mülls in den richtigen Container geforscht.
  • Max Wachholz (11) und Lias Lohmüller (11) vom Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt möchten ein aus Haushaltsmaterialien bestehendes Amphibienfahrzeug bauen.
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